Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Ich kann diese Frage nicht letztendlich beantworten. Ich persönlich glaube fest daran, dass wir alle - Mensch wie Tier - nicht aus dem Nichts kommen, und dass auch der physische Tod nicht das Ende jeden Bewusstseins bedeutet. Ich kann aber nicht hieb- und stichfest nach "wissenschaftlichen Methoden" beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod geben wird, und wenn, dass es dann auch Tiere betrifft. Noch weniger bin ich im Besitz der einzigen Wahrheit, wie dieses Leben aussehen könnte, falls es das denn gibt.

Warum ich trotzdem einen Text darüber in "Infos" stelle, wenn ich doch gar keine "echten Fakten" und "wissenschaftlich unwiderlegbare" Beweise anführen kann (meines Wissens nach kann allerdings die Wissenschaft auch das Gegenteil nicht beweisen)? Für MICH war (und ist es noch) die Überzeugung, dass ich irgendwann und irgendwo das geliebte, durch den Tod verlorene Wesen wiedersehen werde, der wichtigste Pfeiler meiner eigenen Trauerbewältigung. Ich möchte diese Hoffnung deshalb an die weitergeben, denen sie eine ebenfalls eine Hilfe sein könnte. Ich erhebe aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder die einzig gültige Wahrheit. Ein paar der Gründe oder Argumente, die meiner Ansicht nach an ein Weiterleben als wahrscheinlich erscheinen lassen:

Das sind alles Hirngespinste, Übertreibungen und Erfindungen? Möglicherweise. Aber ich möchte zu bedenken geben, dass nicht nur "esoterische Spinner" sondern durchaus auch schon als seriös und "in Vollbesitz der geistigen Kräfte" anzunehmende Wissenschaftler zu Ergebnissen gekommen sind, die diese Theorien stützen. Und dass nicht alles inexistent ist, was man nicht sehen, messen, anfassen und/oder nach "wissenschaftlichen Methoden" beweisen kann. Wer würde allen Ernstes behaupten, dass es Liebe nicht gibt? Auch sie kann nicht gesehen, angefasst oder mit irgendwelchen technischen Geräten gemessen werden. Und unter "klinischen Bedingungen beliebig wiederholen" lässt sie sich auch nicht... nur dass sie schon mehr Menschen am eigenen Laib erlebt haben und sie (die Existenz der Liebe) deshalb nicht mehr abgestritten wird!

Und zu jeder Zeit gab es auch Menschen, die "Wahrheiten" entdeckten, die durch die bis dahin geltenden "wissenschaftlichen Erkenntnisse" und technischen sowie messinstrumentalen Möglichkeiten noch nicht beweisbar waren. Im Jahre 1633 musste Galilei seiner Theorie, dass die Erde eine Kugel sei und sich die Erde um die Sonne dreht anstatt umgekehrt, abschwören um nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden! Dennoch wissen wir mit unseren heutigen technischen Möglichkeiten, dass Galilei recht hatte.

Die Inquisition in der damaligen Form gibt es heute gottseidank nicht mehr. Die Akzeptanz neuen und revolutionären Gedanken gegenüber ist allerdings meines Erachtens kaum gestiegen, die Methoden sind nur subtiler geworden. Heute werden Menschen, die behaupten, es gäbe ein Leben nach dem Tod, und die sogar behaupten, über mediale Fähigkeiten zu verfügen und mit "toten" Menschen und Tieren reden und/oder sie sehen zu können, bestenfalls als Spinner meistens aber als gewissenlose Betrüger hingestellt. Natürlich trifft dies gerade im Bereich "Medien" auch für einige zu, der "Markt" ist tatsächlich überschwemmt mit Blendern und Betrügern und die Unterscheidung zwischen "Spreu" und "Weizen" nur sehr schwer möglich. Eine gesunde Skepsis ist also durchaus angebracht, bevor man sich finanziell und emotional auf jemanden einlässt (vor allem denen gegenüber, die viel Geld für ihre Leistungen haben möchten - wobei aber auch die wirklich guten Medien von etwas ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen!).
Dennoch ist das Phänomen als solches meines Erachtens nicht mehr ganz von der Hand zu weisen. Es gibt einige wissenschaftliche Abhandlungen und Bücher, die sich mit all den Argumenten, die für ein Leben nach dem Tod sprechen, kritisch auseinander setzen und abklären ob und inwieweit diese Phänomene und Wahrnehmungen auch andere "normalere" Ursachen haben können. Und trotzdem zu dem Ergebnis kommen, dass es da etwas geben muss. Aber erstens sind mir diese Abhandlungen "zu hoch", ich kann sie nicht nachvollziehen und deshalb nicht in eigenen Worten wiedergeben, zweitens würde das den Rahmen einer privaten Homepage auch wieder völlig sprengen. Ich verweise den "geneigten Leser" also auf die einschlägige "Fachliteratur"

Fest steht für mich jedenfalls eines: WENN es ein Weiterleben nach dem Tode geben sollte, WENN es einen Ort oder eine Dimension gibt, in die unsere Seelen nach dem Verlassen des physischen Körpers gehen werden, DANN betrifft das ganz sicher nicht nur Menschen. SOO etwas besonderes ist der Mensch nämlich auch wieder nicht, wie er immer meint. Die angeblich einzigartige Intelligenz und Beurteilungsfähigkeit des "homo sapiens" endet nämlich zum Beispiel ganz schnell, wenn's uns an das Bankkonto gehen soll. Oder kennst du außer dem Menschen noch ein Tier, das andere Wesen tötet und über langen Zeitraum hinweg quält, ohne Notwendigkeit und nur aus Geldgier bzw. "Freude" am Töten/Quälen? Oder kennt ihr noch ein anderes Lebewesen, das bewusst, wissentlich und teils auch noch vorsätzlich den Ast absägt auf dem es sitzt? Das wider besseren Wissens seinen eigenen Lebensraum zerstört? Ich weiß sonst keines . Vielleicht bzw. bestimmt besitzen Tiere eine andere Form von Intelligenz, aber nicht "keine". Wenn es also etwas jenseits des Grabes gibt, finden sich imho bestimmt auch unsere geliebten Tiere dort wieder...

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